
- Illustration: Prof. Peter Kaiser, York University
Die durchgehende schwarze Kurve zeigt die Lichtmenge, welche vom oberen Bild zurückgeworfen wird. Die rote Linie zeigt die Helligkeit des Bildes, wie wir sie gewöhnlich wahrnehmen. Links von der Stelle an der das Bild anfängt heller zu werden, sieht man gewöhnlich einen leicht dunkleren Bereich. An der Stelle, an der das Bild nicht mehr heller wird, sieht man gewöhnlich einen hellen Balken. Dieses Phänomen wurde von dem Physiker Ernst Mach entdeckt und nach ihm benannt. Dieses Phänomen kann durch Interaktionen der rezeptiven Felder erklärt werden.

- Illustration: Prof. Peter Kaiser, York University
Die rezeptiven Felder sind durch einen Kreis (+) und einen Ring (-) dargestellt. Der zentrale Kreis ist eine erregender Bereich und der Ring ein hemmender Bereich. Die rezeptiven Felder in der einheitlichen weissen und einheitlichen schwarzen Fläche erhalten ungefähr die gleiche Stimulation in ihren erregenden Zentren und deren hemmender Umgebung. Deshalb sind die zentralen Erregungen im Gleichgewicht mit der umgebenden Hemmung. Die rezeptiven Felder über dem hellen Mach Band am Übergang von Hell zu Dunkel gibt eine stärkere Antwort im Zentrum, weil ein Teil deren Umgebung in der dunkleren Zone ist. Die rezeptiven Felder über dem dunklen Band erhalten mehr Umgebungshemmung, weil ein Teil der Umgebung ist im helleren Bereich. Deshalb ist erregende Antwort geringer und wir sehen diesen Bereich dunkler.
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