Als Endomorphopsien werden Wahrnehmungen einer Person bezeichnet, die von anderen Menschen nicht gesehen werden können. Diese Wahrnehmungen entstehen also im visuellen Apparat der einzelnen Person. Zu diesen Endomorphopsien gehören auch visuelle Halluzinationen (Trugwahrnehmungen).

Es besteht allerdings ein grundlegender Unterschied zwischen Endomorphopsien und Halluzinationen bei psychischen Erkrankungen. Bei den Endomorphopsien hat der Betroffene die Einsicht, dass das Gesehene nicht real ist. Bei psycho-organischen Erkrankungen, wie im Delirium eines Alkoholkranken glaubt der Betroffene, dass sich im Raum wirklich weisse Mäuse, oder Spinnen auf seinem Arm befinden.